BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern die Landesregierung auf, in der aktuellen Debatte um den Börsengang der DB AG klar gegen einen integrierten Börsengang Stellung zu beziehen. "Sie muss mit dafür sorgen, dass es nicht zu einer Stilllegungswelle kommt", so Ralf-Peter Weber, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
Seit Wochen streiten die Experten darüber, ob bei einem Börsengang der Bahn nur die sogenannten Transportgesellschaften (Güter-, Personennah- undFernverkehr) oder der gesamte Konzern inkl. der Infrastrukturgesellschaften (Streckennetz und die Bahnhöfe) an die Börse gebracht werden soll. Aus einem vom Bundestag in Auftrag gegebenen Gutachten geht hervor, dass bei einem vollständigen Börsengang des Konzerns Streckenstilllegungen schneller und umfänglicher erfolgen könnten.