Vor dem Hintergrund des Treffens der ostdeutschen Landesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am 21. Februar 2006 in Halle erklären Inés Brock, Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin in Sachsen-Anhalt, Claus Krüger, Landesvorstandssprecher Sachsen und Astrid Rothe-Beinlich, Landessprecherin Thüringen:
"Länderfusionen sind zur Zeit in aller Munde. Damit wird der Eindruck erweckt, dass man für mehr Effizienz in der Mittelverwendung die Ländergrenzen einfach nur richtig zuschneiden müsse. Dies ist altes Denken in Ländergrenzen. Modern und nachhaltig ist dagegen das Denken in Regionen und Entwicklungszonen, was auch der europäische Kerngedanke in der Wirtschaftsförderung ist. An erster Stelle steht dabei der Verzicht auf Fördermittelkonkurrenz und die Einführung von grenzüberschreitenden Entwicklungszielen, wie gemeinsame Regionalplanung, abgestimmte Bildungslandschaft und Anpassung der Verwaltung"
"Halle-Jena-Leipzig ist ein solches Kerngebiet, das es als Cluster zu entwickeln gilt", sagte Ines Brock, die bündnisgrüne Landesvorsitzende von Sachsen- Anhalt und Gastgeberin des Treffens in Halle.