Antje Hermenau, Vorsitzende der sächsischen bündnisgrünen Landtagsfraktion und Inés Brock, Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, haben sich heute am Rande eines gemeinsamen Treffen in Magdeburg für einen Staatsvertrag ausgesprochen, der die Zusammenarbeit in der Kernentwicklungszone im Raum Leipzig-Halle-Jena regelt.
In der Kernentwicklungszone könnten sämtliche Fördermittelkonkurrenzen eingestellt werden. So würden keine weiteren Parallelstrukturen in der Infrastruktur entwickelt werden, wie etwa mehrere Regionalflughäfen neben Leipzig-Halle.
Ziel: Geplante Ansiedlungen werden gemeinsam unterstützt, konkurrierende Aktivitäten unterlassen. Ein aktuelles Beispiel: Sachsen-Anhalts Agrarministerin Wernicke bemüht sich derzeit um die Ansiedlung des Biomasseforschungszentrums in
Sachsen-Anhalt, obwohl es bisher für Leipzig vorgesehen war.