Die Spitzenkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt, Inés Brock, erklärt zur Absage des Konzerts von Konstantin Wecker in Halberstadt:
"Es ist mir unverständlich, wie der Landrat seine Position im Nachhinhein bekräftigen kann. Diese Haltung ist nicht von Einsicht geprägt. Vielmehr ist sie als Bankrotterklärung der Politik zu bezeichnen. Der formaljuristisch begründete Schritt war ein Fehler."
Erinnerung an Diskussionstermin mit Brock, Beck und Jeziorsky:
Am kommenden Sonntag, 12. März 2006, 11.15 Uhr, Gemeinde Sankt Petri, Neustädter Straße in Magdeburg diskutieren Inés Brock und Volker Beck (MdB) gemeinsam mit Innenminister Klaus Jeziorsky (CDU) auf Einladung der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) die Frage "Hat Sachsen-Anhalt die Extremisten im Griff". Brock: "Wir begrüßen, dass der Minister die Konzert-Absage ebenfalls kritisiert hat. Wir haben am Sonntag Gelegenheit, Gemeinsamkeiten im Vorgehen gegen Rechts festzuhalten und konkrete Schritte zu vereinbaren." Es müsse jetzt ein klares Zeichen und Signal in die Republik von Sachsen-Anhalt gesetzt werden: NEIN zu Nazis! Die Demokratie ist gemeinsam stark genug, um den Rechtsextremismus und seine Anhänger in die Schranken zu verweisen."