Anlässlich der bis heute stattfindenden DGB-Armutskonferenz in Halle (Saale) stellte Inés Brock, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, das von der Kinderkommission der Bundespartei vorgeschlagene Konzept der Kinderkarte vor. Brock: "Jedes Kind soll pro Monat etwa 20 Euro Wertgutscheine bekommen, womit Freizeitangebote wie Bibliotheksgebühr, Musikschule, Ferienfreizeit oder der Sportverein finanziert werden können."

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN entwickeln ein Konzept zur Umsetzung dieser Leistung von Bundesmitteln insbesondere für einkommensschwache Familien. Brock:

"Jedes vierte Kind in Sachsen-Anhalt ist von Armut betroffen. Armut führt oftmals zu Ausgrenzung. Der grüne Vorschlag garantiert allen Kindern Teilhabe."

Brock stellt fest, dass alle familienpolitischen Initiativen der Großen Koalition gerade arme Familien ausgrenzen. "CDU und SPD planen ein Umverteilungsprogramm, bei dem kleine Einkommen nichts abbekommen oder sogar wie beim Elterngeld wesentlich schlechter gestellt sind bzw. weniger als bisher bekommen sollen."

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen das geplante zusätzliche Geld für Familienleistungen von 1,4 Milliarden Euro besser direkt den Kindern zukommen lassen.

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