"CDU-Vorsitzender Thomas Webel ist nach Medienberichten offen für eine Länderfusion. Damit widerspricht er dem "Garanten", Regierungschef Wolfgang Böhmer. Jener hatte einen Zusammenschluss der drei Länder ablehnend als "Überlegungen von Schreibtischtätern" bezeichnet. Dazu Inés Brock, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Der unverhohlene Angriff Webels auf den eigenen Minsterpräsidenten zeigt mehr als deutlich, dass Böhmer nur noch ein Ministerpräsident auf Abruf ist. Der `Garant´ wird in den eigenen Reihen offenbar nur noch als nicht ernst zu nehmender Grantel gesehen."

Die Haltung Webels, man brauche erst Positiv-Beispiele für Länderfusionen, damit dies auch in Sachsen-Anhalt diskutiert werden könne, zeige die gesamte Planungslosigkeit der CDU. Brock: "Entweder die Christdemokraten wollen eine Fusion, dann müssen sie auch dafür bei den Menschen in Sachsen-Anhalt aktiv werben, oder sie will sie nicht. Dann muss sie das aber auch klar sagen."

Brock abschließend: "Was Sachsen-Anhalt definitiv nicht braucht, sind Politiker à la Webel, die lieber auf fahrende Züge aufspringen, als selbst etwas in Bewegung zu setzen. Für solche Politik hatten wir jetzt lang genug einen "Garanten"."

Abschlussplakat

 

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