Die von der Bürgerinitiative PRO ELBE und dem BUND enthüllte Tatsache, dass offenbar Baumaßnahmen am Magdeburger Domfelsen ohne jede Prüfung und Genehmigung erfolgen, ruft unsere Empörung hervor", so Inés Brock, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Die Elbe sei nationales, europäisches und UNESCO-Schutzgebiet. "Mit diesen heimlichen Aktionen wird die Bevölkerung hintergangen", so Brock. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werden juristische Schritte prüfen.

Die rot-grüne Bundesregierung verfügte einen Stopp der Ausbaumaßnahmen, der offiziell noch nicht aufgehoben ist. "Wenn die Wasserstraßenverwaltung Baumaßnahmen ohne jede Prüfung durchführt und die Landesregierung schaut zu, ist das ein erbärmliches Armutszeugnis für Umweltministerin Petra Wernicke", so Brock.

In wenigen Minuten, um 11.30 Uhr, versammeln sich Umweltschützer und Grüne am Schleinufer in Höhe des Domfelsens zu einer spontanen Protestaktion. Mit dabei ist auch Domprediger Giselher Quast. Spitzenkandidatin Inés Brock unterbricht ihre Wahlkampf-Tour und wird gegen 13 Uhr zur Veranstaltung "Elbe retten - Grün wählen! stoßen ("Le Frog", Brasserie am See, Heinrich-Heine-Platz 1, Magdeburg).

 

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