Männerkabinett fördert Mädchenpower

Girl’s Day – eine gute Sache

Die drei Minister Rehberger, Olbertz und Kley initiierten zum zweiten mal den „Girl‘s Day“ in Sachsen-Anhalt am 8.Mai. In vielen Unternehmen und Institutionen können Mädchen der Klassen 7-10 sich in männerdominierten Branchen (z.B. Ingenieurwesen, Informatik) berufswahlvorbereitend umschauen.

Dazu Inés Brock, Landesvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Girl´s Day ist eine amerikanische Erfindung, die es Wert ist, auch hier fest etabliert zu werden. Väter nehmen ihre Töchter mit an ihre Arbeitsstelle. Diese öffentlich initiierte aber privat durchgeführte Aktion hat den besonderen Charme, dass es ganz individuelle Auseinandersetzungen zu typischen Berufsbildern gibt.

Die bekannte Selbstbeschränkung der meisten Mädchen schon bei ihrer Berufswahl auf die wenigen typischen Frauenberufe im Büro- und Dienstleistungsbereich muss beendet werden. Dazu ist es über den Girl´s Day hinaus nötig, dass den Mädchen in den Schulen und in den Familien auch in naturwissenschaftlichen und technischen Fragen mehr zugetraut wird. Es reicht eben nicht, dass Mädchen die besseren Schulnoten als die Jungen haben – frau muss auch mutig nach den neuen Berufen greifen! 

Übrigens: Wünschenswert wäre auch, dass die regierenden Parteien mal ganz praktisch zeigen würden, dass Frauen auch in höheren Funktionen ihrer Parteien eine Chance haben !

Was typisch für die Konservativen und die Liberalen ist, zeigt sich nun auch in Sachsen-Anhalt: Im Kabinett sitzen neun Männer und eine Alibi-Frau. Gegen solche Missverhältnisse hilft ein Girl´s Day auch perspektivisch nicht. Da hilft nur ein Regierungswechsel !“

 

facebook
flickr guene lsa
twitter

atomdemo 2010
datenschutzdemo 2010
wurzelwerk klein
Partei ergreifen - Mitglied werden!
button rss