Erdmenger bei Aktionstag gegen Rechts in Burg

Der Vorsitzende des bündnisgrünen Landesverbands Sachsen-Anhalt,  Christoph Erdmenger, hat auf einer Protestveranstaltung gegen die  rechtsextreme NPD in Burg dazu aufgerufen, ein weltoffenes und  tolerantes Sachsen-Anhalt zu gestalten.

"Wer etwas gegen Abwanderung und für Investitionen tun will, muss sich gegen braunen Ungeist in Sachsen-Anhalt wehren. Ich freue mich  deshalb über den engagierten Widerstand, den die BürgerInnen der Stadt Burg der rechtsextremen NPD entgegen stellen. Für rassistische Parolen und braune Ideologie darf in den sachsen-anhaltischen Kreistagen kein Platz sein. Die NPD muss zur Kenntnis nehmen, dass ihre plumpen Parolen hier unerwünscht sind.

Gerade auch im Kommunalwahlkampf wollen wir als Demokraten für eine lebendige Demokratie streiten. Als Bündnisgrüne setzen wir uns dafür ein, das der Kampf gegen Rechtsextremismus in Sachsen-Anhalt weiter verstärkt wird. Wir wollen, dass die Landesregierung ihre gut gemeinte Kampagne "Hingucken" weiterentwickelt. Wir wollen, dass aus dem Netzwerk für Demokratie und Toleranz ein eigenständiges Landesprogramm gegen Rechtsextremismus erwachsen kann."

Hintergrund: In Burg plant die rechtsextreme NPD für den heutigen Abend eine Wahlkampfveranstaltung. Dagegen protestierten rund 200 BürgerInnen der Stadt während eines Aktionstags. Unter ihnen führende PolitikerInnen des Landes und auch der Vorsitzende des Vereins  Miteinander, Hans-Jochen Tschiche. Zur Stunde und bis zum Abschluss der NPD-Kundgebung finden in Burg weitere Protestveranstaltungen statt.

 

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