PM Nr.71-03 vom 27.10.2003

Solidarität mit Cornelia Pieper

„Bündnis 90/ Die Grünen in Sachsen-Anhalt bedauern außerordentlich, dass Cornelia Pieper wegen einer einzelnen Hanfpflanze jetzt von ihren Parteifreunden gemobbt und zum Rücktritt aufgefordert wird.“ Mit diesem Satz solidarisierte sich Ralf-Peter Weber, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, nachdrücklich mit der FDP-Generalsekretärin. „Die Grünen haben immer gewusst, dass Conny Pieper eine echte Dröhnung in der Politik ist. Spezialisierte Kenntnisse der Botanik sind dazu nicht vonnöten. Ihr jetzt wegen ein wenig bewusstseinserweiternden Kompostes den Garaus machen zu wollen, geht einfach zu weit.“

Weber weiter: „Conny (die Dröhnung) Pieper ist bisher vor allem als Meisterin der Selbstvermarktung hervorgetreten. Wenn dauernd Journalisten ins Haus kommen, kann man doch von ihr wirklich nicht verlangen, ständig die Blumentöpfe zu kontrollieren. Es würde doch völlig ausreichen, alle fünf Sinne beisammen zu haben.“

Polizei und Justiz haben den Spaß mitgemacht und von Amts wegen den Kompost im Hause Pieper durchwühlt. Damit die Angelegenheit beim nächsten Mal nicht so aus dem Ruder läuft, haben die Grünen in Sachsen-Anhalt der Generalsekretärin einen Katalog mit Hanfprodukten zugestellt. Webers Rat: „Für eine ganze Handtasche reicht es aber  erst, wenn ein ganzes Beet angepflanzt wird.“


© BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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