Das Aus für "Miteinander" e.V. verhindern
Trotz aller Proteste betreiben die Landesregierung und die regierungstragenden Fraktionen die Zerschlagung des Vereins "Miteinander- Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V." weiter. Wie heute bekannt wurde, sollen die Finanzmittel noch einmal in einem solchen Maße gekürzt werden, dass der Verein seine Arbeitsfähigkeit in Frage stellen muss.
"Unglaublich, wie hier gezielt auf das Aus für `Miteinander´ hingearbeitet wurde", so Inés Brock, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Das Vorgehen von Böhmer-Regierung, von CDU und FDP diskreditiere die bundesweit anerkannte Arbeit des Vereins.
„Es ist das falsche Signal, Engagement gegen Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit derart zu beschneiden“, sagte Brock weiter. Es werde suggeriert, dass die Gefahr von Rechts gebannt sei. Zudem würden jene triumphieren, die rechtsextremes Gedankengut haben bzw. bagatellisieren.
Brock weiter: „In Sachsen-Anhalt ist es unbedingt notwendig, weiter mit aller Kraft gegen Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit vorzugehen. Denn für das Land ist es in Zukunft existenziell, sich als Wirtschaftsregion von Weltoffenheit und Demokratie darzustellen. Dazu bedarf es auch des Vereins `Miteinander´, dessen Arbeitsfähigkeit nicht zerstört werden darf."
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