Wie viel Sicherheit will Ministerin Wernicke für Sachsen-Anhalts Landwirte?

Zu den Vorwürfen von Ministerin Wernicke, der Entwurf des Gentechnik-Gesetzes der Bundesregierung sehe nach wie vor die bisher geltenden, und damit zu strengen Haftungsregelungen vor, äußert sich Sebastian Striegel, Mitglied im Landesvorstand:

"Die Ministerin muss sich entscheiden, wem sie das Wort reden will - den Landwirten in Sachsen-Anhalt, die existenziell darauf angewiesen sind, dem Wunsch der VerbraucherInnen zu entsprechen und gentechnikfreie Produkte auf den Markt bringen zu können, oder den international agierenden Gentechnik-Konzernen, die offenbar ihren eigenen Sicherheitsbeteuerungen nicht trauen.

Wie sonst könnte eine gesetzlich vorgeschriebene, strenge Haftungsregelung, die diejenigen schützt, die auf ihren Flächen keine Gentechnikprodukte anbauen, als Hindernis angesehen werden? Schließlich behaupten die Befürworter der Gentechnik-Landwirtschaft doch immer, dass diese Technologie gefahrlos sei. Wenn dem so ist, können sie auch dafür haften!"