Protestaktion "Heimat statt Kohle"

Am kommenden Donnerstag, 13. November 2008, ab 9.30 Uhr, demonstrieren Mitglieder der Bürgerinitiative "Zukunft statt Kohle" und Bündnisgrüne gemeinsam gegen den Aufschluss eines neuen Braunkohletagebaus bei Lützen.

Zu den Demo-Teilnehmern sprechen Rainer Küster von der Bürgerinitiative sowie Christoph Erdmenger, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Erdmenger vorab: "Braunkohle lässt viele Menschen ihre Heimat verlieren - im südlichen Sachsen-Anhalt ganz direkt, in den Küstenregionen der ganzen Erde durch den fortschreitenden Klimawandel." Auch Bundestagsabgeordnete Undine Kurth unterstützt das Anliegen der Bürgerinitiative. "Eine falsche Energiepolitik führt zu weiterem Flächenverbrauch. Weiter auf Braunkohle zu setzen, läuft der nationalen Biodiversitätsstrategie zuwider."

Wirtschaftsminister Haseloff hat sich für den Bau eines neuen Braunkohlekraftwerkes ausgesprochen. Mit einem Mibrag-Käufer will die Landesregierung einen Investor für das Projekt finden. Problem: Das Kraftwerk würde ungefähr bis zum Jahr 2060 am Netz bleiben. Solange reicht aber die Braunkohle des vorhandenen Tagebaus bei Profen nicht. Deshalb müsste ein neuer Tagebau erschlossen werden. 2.300 Quadratkilometer Landschaft werden vernichtet, ganze Dörfer mit schwerem Gerät niedergewalzt. 1.000 Menschen in der Region Röcken/Sössen verlieren ihre Heimat.
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Protestaktion "Heimat statt Kohle"Donnerstag, 13. November 2008, ab 9.30 Uhr Magdeburg, Domplatz (vor dem Landtagsportal)

 

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