"Kohle verbrennen in der Altmark?"

Diskussionsveranstaltung am 20. März 2009, 18 Uhr, Stendal

Der Energiekonzern RWE plant den Bau und Betrieb eines Steinkohlekraftwerkes bei Arneburg. Das geplante Kraftwerk ist exakt jenes, dessen Bau im Saarland aufgrund des Widerstandes der dortigen Bevölkerung nicht zustande kam. Nun unternimmt der Konzern einen erneuten Versuch - in der Altmark. Bei einer ersten Veranstaltung der Bündnisgrünen in Arneburg wurde mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie Verantwortungsträgern in der Region das Pro und Contra eines Steinkohlekraftwerkes diskutiert. Nun folgt eine weitere Veranstaltung in Stendal, und zwar am kommenden Freitag, 20. März 2009.

Nach Ansicht von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat ein solches Kraftwerk enorme Auswirkungen auf die Energie- und Klimapolitik des Landes. Gesetzte Klimaschutzziele werden in Frage gestellt. Ein solches Kraftwerk wirkt sich auch auf die Lebensbedingungen der Menschen aus. Auch aus Sicht des Umweltschutzes besteht erhebliche Skepsis, da eine Zerstörung des Ökosystems Elbe droht.

Neben einem Überblick über den aktuellen Sachstand zur Kraftwerksplanung werden während der Veranstaltung rechtliche Möglichkeiten im Widerstand gegen ein solches Kraftwerk aufgezeigt.

Interessierte sind herzlich eingeladen zur Diskussionsveranstaltung ;Kohle verbrennen in der Altmark?" am Freitag, 20. März 2009, 18 Uhr Stendal, Hotel am Bahnhof

Ablauf:

18.00 Uhr: Begrüßung durch Undine Kurth, MdB

18.10 Uhr: Auswirkungen des Kraftwerkes auf die Region - Dorothea Frederking, Energieexpertin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt

18.30 Uhr: Wissensstand zum Kohlkraftwerk Arneburg - Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer BUND Sachsen-Anhalt

18.45 Uhr: Rechtliche Möglichkeiten im Widerstand gegen ein Kohlekraftwerk - Rechtsanwalt Wolfgang Baumann

19.15 Uhr: Was kann man in der Altmark tun? Fragen und Diskussion - Moderation durch Undine Kurth, MdB

 

 

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