Wie weiter mit der strahlenden Last?

"Stilllegung des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben - Wie weiter mit der strahlenden Last?" ist Thema einer gemeinsamen Veranstaltung der Bündnisgrünen Sachsen-Anhalts und Niedersachsens. Am kommenden Dienstag, 24. November 2009, 19 Uhr sind alle Bürger und Bürgerinnen in der Region um Morsleben zu einem Informationsabend in das Bürgerhaus in Erxleben in die Parkstraße 6 einladen.  Als Referenten sprechen Dr. Michael Hoffmann vom Bundesamt für Strahlenschutz und Volker Möll von der Bürgerinitiative Morsleben.

"Wir laden zu einem Bürgerabendein, an dem jeder Informationen zum Verfahren und zum Erstellen von Einwendungen erhalten kann", beschreibt Dorothea Frederking, energiepolitische Sprecherin der sachsen-anhaltischen Bündnisgrünen, das Anliegen.

Hintergrund: 1971 bis 1998 wurden in Morsleben radioaktive Abfälle eingelagert. Das Endlager soll nun stillgelegt werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als Betreiber der Anlage sieht die Verfüllung der Hohlräume mit Salzbeton vor - eine Rückholbarkeit der Abfälle wäre damit nicht mehr möglich. Die Unterlagen zur Stilllegung liegen bis 21. Dezember 2009 öffentlich aus. "Wir wollen zu Einwendungen ermutigen", so Frederking. "Denn die Gefahrenpotenziale beim vorgesehenen Verfahren liegen auf der Hand: Belastete Gase könnten entstehen und an die Oberfläche gelangen."

ERAM Morsleben 2009

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