Kritik an geplanter Elbebrücke

Der Landesentwicklungsplan sieht im Elbeabschnitt zwischen der Lutherstadt Wittenberg und der Landesgrenze zu Sachsen den Bau einer Elbbrücke vor. Diese soll angeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beitragen.

"Für eine solche Brücke gibt es aber keinen wirtschaftlichen Bedarf. Vielmehr würden der Bau einer solchen Elbquerung einen der letzten großen Auwälder Mitteleuropas durchschneiden und damit den zentralen Bereich des UNESCO-Biosphärenreservates. Ein solches Projekt wäre mit höchsten ökologischen Risiken verbunden, eine einzigartige Auenlandschaft würde unwiederbringlich zerstört und mehr als 1000 Arbeitsplätze, die allein hier in Sachsen-Anhalt am Elbtourismus hängen, gefährdet", so die GRÜNE Landesvorsitzende Claudia Dalbert. "Bereits jetzt gefährdet die Uferschotterung das Biosphärenreservat sowie das UNESCO Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz. Das ist keine nachhaltige Wirtschaftspolitik sondern Raubbau an der Natur, Verschleuderung von Steuergeldern und Vernichtung von Arbeitsplätzen", so die Landesvorsitzende weiter.

 

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