Grüne unterstützen Spendenaufruf

Spendenaufruf vom Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. & der Initiative zum Gedenken an Oury Jalloh

Am 7. Januar 2005 verbrannte in einer Dessauer Polizeizelle der an Händen und Füßen gefesselte sierra-leonische Asylsuchende Oury Jalloh. Das nachfolgende Verfahren beschrieb der vorsitzende Richter mit den Worten: „Wir hatten nicht die Chance auf ein rechtsstaatliches Verfahren, auf die Aufklärung des Sachverhalts“. Die aktuell erfolgte Aufhebung des Freispruchs für den Dienstgruppenleiter der Dessauer Polizei durch den Bundesgerichtshof bietet zumindest die Chance, den über fünf Jahre zurückliegenden Tod Oury Jallohs aufzuklären.

Bis zum heutigen Tage war die Öffentlichkeit Zeuge eines Polizei- und Justizskandals großen Ausmaßes. Ermittlungen ergaben, dass der angeklagte Dienstgruppenleiter mehrfach den Überwachungslautsprecher für Jallohs Zelle leise gestellt und den ausgelösten Brandalarm abgeschaltet haben soll. Als die Polizisten sich zur Zelle begaben, konnten sie durch den dichten Rauch nicht mehr zu Jalloh vordringen und er verbrannte in seiner Zelle. Nach Angaben der Gerichtsmediziner soll Oury Jalloh an einem Hitzeschock gestorben sein. Um nun der Familie Jalloh zu ermöglichen, an der wieder aufgenommen Verhandlung teilzunehmen und die, durch den Prozess entstandenen Kosten decken zu können, sind Ihre Spenden notwendig. Auf Wunsch stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus.

Spendenkonto:

Kontoinhaber: Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.

Bank: Sparda Bank Magdeburg

Kontonummer: 8 44 62 70

BLZ: 12 09 65 97

Kennwort: Neuer Prozess Oury Jalloh