BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern Trennung von Gefahrenabwehr und Genehmigung des Giftmülllagers in Angersdorf
Mehrere Tausend Tonnen nicht zugelassener Asche eingelagert
„Dass die GTS mehrere Tausend Tonnen ungenehmigter Filterasche in Teutschenthal eingelagert hat, zeigt erneut wie groß die Versuchung zu illegalen Praktiken im Giftmüllbusiness ist. Als Antragsteller für ein ähnliches Giftmülllager in Angersdorf hat sich die GTS damit selber ins Aus gestellt“, so die Landesvorsitzende Claudia Dalbert.
„Im Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren für das geplante Giftmülllager in Angersdorf wird eine Dringlichkeit dadurch begründet, dass es die akute Gefahr eines Gebirgsschlags gäbe. Vor dem Hintergrund der aktuellen Vorgänge habe ich meine starken Zweifel, ob es diese akute Gefahr wirklich gibt. Das Land muss dieser Frage nachgehen und falls die Gefahr vorhanden ist, den bestmöglichen Weg der Gefahrenabwehr erkunden, -- unabhängig vom Genehmigungsverfahren Angersdorf.“