Solidarität mit den Opfern der Polizeiaktion beim gestrigen Protest gegen Stuttgart 21 - Nein zu Gewalt
Solidaritätsaktion:
Wann: 01.10., 19:00 Uhr
Wo: Magdeburg, Hauptbahnhof (Hauptausgang Willy-Brandt-Platz) und Dessau-Roßlau, Bahnhof
Zu Solidaritätsaktionen mit den Protesten gegen das Bauvorhaben Stuttgart 21 rufen die Grünen in Sachsen-Anhalt auf.
Dazu erklärt die Landesvorsitzende Claudia Dalbert: Was gestern in Stuttgart passiert ist, ist entsetzlich und inakzeptabel. Das Vorgehen der Polizei gegenüber den Demonstranten ist an Brutalität und Rücksichtslosigkeit nicht zu überbieten. Wer mit Knüppeln und Wasserwerfern auf friedlich demonstrierende Menschen losgeht – darunter viele SchülerInnen und RentnerInnen - schadet der Demokratie, schadet dem politischen Klima in unserem Land. Ministerpräsident Mappus hat offenbar jegliches Maß verloren.
Wir solidarisieren uns mit den friedlichen Demonstranten in Stuttgart.
Am heutigen 1. Oktober werden wir gemeinsam mit einem breiten Bündnis bundesweit friedlich gegen das irrsinnige Großbauprojekt protestieren.
Stuttgart 21 geht uns alle an, denn die Milliarden, die in Stuttgart verbuddelt werden, fehlen beim Ausbau des Schienennetzes in ganz Deutschland. Stuttgart 21 steht stellvertretend für viele andere Verkehrsprojekte wie die Verlängerung der A 14, bei der ohne verkehrspolitische Begründung mindestens 1,3 Mrd. Euro verbaut werden,
die an anderer Stelle fehlen.
Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an dem friedlichen Protest zu beteiligen.
An der Aktion in Magdeburg nehmen neben dem Kreisvorsitzenden Olaf Meister, auch die Direktkandidaten Sören Herbst und Jürgen Canehl teil.
An der Aktion in Dessau nehmen neben den Kreisvorsitzenden Steffi Lemke und Dr. Ines Oehme, auch die Direktkandidaten Cornelia Lüddemann, Lars Kreiseler und der Landesvorsitzende Christoph Erdmenger teil.