Beim Hochwasserschutz Klimawandel einbeziehen

Beim Hochwasserschutz Klimawandel einbeziehen

Grüne fordern mehr Pufferfläche für Flüsse

pixelpony, CC BY 2.0, www.piqs.de

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern, in Zukunft beim Hochwasserschutz den Klimawandel zu berücksichtigen. "Die Einsatzkräfte vor Ort verdienen Anerkennung für ihren Einsatz - für Fehler in der Planung oder Verzögerung der Umsetzung können sie nichts." stellt der Landesvorsitzende Christoph Erdmenger klar. "Der Klimawandel bringt mehr Extremwetter mit sich, auch häufigeren Starkregen. Das hat der Hochwasserschutz in Sachsen-Anhalt bisher nicht berücksichtigt." kritisiert er weiter. Die Bündnisgrünen verweisen auf die Praxis in Baden-Württemberg, die beim Hochwasserschutz einen Klimazuschlag von 15% oben drauf rechnen.

Hochwasserschutz darf nicht nur in der Erhöhung und Verstärkung von Deichen liegen. Notwendig ist, dass man Flächen schafft, in denen sich die Wassermassen ohne Gefährdung verteilen können, sogenannte Retentionsflächen. "Sachsen-Anhalt hat hier vorbildliche große Projekte, etwa an Havel und Elbe. Sie sind aber nicht vom Land sondern von Naturschutzverbänden initiiert worden. Wir wünschen uns, dass auch die Landesregierung diese Vorbilder stärker berücksichtigt." illustriert Erdmenger.

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