"Schwabenstreiche" in Magdeburg, Dessau und Halle

Grüne rufen zu Solidaritätsaktionen mit den Anti-Stuttgart-21-Demonstranten auf

Als Erfolg werten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Resonanz auf die bundesweiten "Schwabenstreiche" gegen das Stuttgart-21-Projekt am vergangenen Freitag.

Auch in Magdeburg und Dessau war es zu spontanen Protestaktionen gegen das Wahnsinnprojekt gekommen. "Wir setzen unsere friedlichen Solidaritätsaktionen fort und rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich am Protest gegen `Stuttgart 21´ zu beteiligen", so Christoph Erdmenger, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Der Landesvorsitzende weiter: "Milliarden sollen in Stuttgart verbuddelt werden. Geld, das beim Ausbau des Schienennetzes in ganz Deutschland fehlt.In Halle (Saale) steht zum Beispiel die Finanzierung des neuen Güterbahnhofes noch in Frage. Stuttgart 21 steht stellvertretend für andere irrsinnige Verkehrsprojekte, wie die Verlängerung der A 14, bei der ohne verkehrspolitische Notwendigkeit mindestens 1,3 Milliarden Euro verbaut werden sollen."Bei den "Schwabenstreichen" in ganz Deutschland versammeln sich Menschen, um laut mit Trillerpfleifen, Vuvuzelas, Topfdeckeln u.ä. einen Solidaritätsgruß nach Stuttgart zu senden.

Termine in Sachsen-Anhalt:

-Freitag, 8. Oktober 2010, 19 Uhr, Magdeburger Hauptbahnhof (Hauptausgang
Willy-Brandt-Platz) mit einem Augenzeugenbericht vom "Wasserwerfer-Donnerstag"

-Sonnabend, 9. Oktober 2010, 17 Uhr, am Dessauer Hauptbahnhof -Montag, 11. Oktober 2010, Halle (Saale) - genauere Angaben folgen

 

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