PM Nr.52-05 vom 18.05.2005

"Erhaltungsmaßnahmen" an der Elbe stoppen

Morgen startet der Bund für Umwelt und Naturschutz die Elbe-Tour "Dialog im Boot". Wissenschaftler, Politiker, Künstler und Wirtschaftsvertreter sind eingeladen, während einer Schlauchbootfahrt die Elbe zu erleben und ins Gespräch über die Zukunft des Flusses zu kommen. Am Freitag, 20. Mai 2005, ist Inés Brock, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, mit im Boot. "Ich freue mich auf wunderbare Eindrücke. Die herrliche Auenlandschaft ist ein Schatz, den wir bewahren müssen", sagt sie.

Brock würdigte das Engagement des BUND. "Beharrlich setzen sich die Mitglieder des Umweltverbandes für den Erhalt des Flusses als natürlichen Lebensraum ein, werben für eine nachhaltige Flusspolitik und informieren über die Bedeutung der Elbe als Fluss und Wasserstraße."

Die BUND-Tour beginnt morgen in Lutherstadt Wittenberg. Inés Brock steigt am Freitag, 10 Uhr, in Coswig/Anhalt (Fähre), ins Boot. Sie fährt bis Roßlau mit (Anlegestelle hinter der Eisenbahnbrücke, Ankunft 18 Uhr). Die Fahrt führt durch das Biosphärenreservat Mittlere Elbe, das durch sogenannte Unterhaltungsmaßnahmen stark gefährdet ist. Diese Flussbaumaßnahmen verstoßen gegen geltendes EU-Recht, da sie nicht auf Naturverträglichkeit geprüft wurden. "Wir unterstützen die Forderungen von Naturschützern und des Bundesamtes für Naturschutz, die EU-Vorgaben sofort umzusetzen und laufende bzw. geplante Bauarbeiten zu stoppen", so Brock.


© BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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