PM Nr.55-05 vom 24.05.2005

Sachsen-Anhalt profitiert von erneuerbaren Energien

Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes forsa spricht sich eine große Mehrheit der Deutschen, und zwar 62 Prozent, dafür aus, die Förderung Erneuerbarer Energien weiter zu verstärken. 25 Prozent sind dafür, sie auf dem jetzigen Niveau zu halten. Nur vier Prozent wollen die Förderung verringern.

Dazu sagt Sören Herbst, Mitglied des Landesvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Dies ist ein starker Vertrauensbeweis in ein Kernfeld bündnisgrüner Politik. Mit der ökologischen Wende, die wir eingeleitet haben, befinden wir uns auf dem richtigen Weg."

Weiter sagte Herbst: "Sachsen-Anhalt hat wie kein anderes Bundesland von dieser Entwicklung profitiert. ENERCON in Magdeburg und Q-cells in Thalheim sind die Flaggschiffe einer breitgefächerten Industrie- und Forschungslandschaft im Bereich der Erneuerbaren Energien in Sachsen-Anhalt. Tausende Menschen finden in unserem Bundesland zukunftssichere Arbeitsplätze in Betrieben der Umweltindustrie. Der Anlagenbau für die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie ist die neue Kernindustrie Sachsen-Anhalts."

Herbst wies auf die besondere Bedeutung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes der rot-grünen Bundesregierung für die erfolgreiche Ansiedlung dieses Wirtschaftszweiges in Sachsen-Anhalt hin. "Eine Politik à la Merkel bringt das Fortbestehen dieser Industrien in unserem Bundesland in Gefahr. Die Branche ist hochmobil und braucht beste Rahmenbedingungen. Die Ankündigung, neue Atomkraftwerke errichten zu wollen, gehört nicht dazu."


© BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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