Klimaschutzforderungen lesen

Geht das KLIMA auch den Landkreis an?

Wir GRÜNEN meinen: Absolut! Und fordern von Kommunen und Verwaltung endlich echte Schritte hin zu einem effektiven Klimaschutz. Hier einige unserer Forderungen, die Sie durch eigene ergänzen können:

  • Wir fordern von der Verwaltung Priorität für den Nahverkehr - denn Bus- und Bahnverkehr sind  umweltfreundlicher. Sorgen Sie für verzahnte Fahrpläne und schnelle Verbindungen zwischen Zentren im Landkreis!
  • Wir fordern die Sanierung öffentlicher Gebäude - denn mit Klimaschutzinvestitionen lassen sich Energiekosten sparen! Sorgen Sie für's Energiesparen in allen öffentlichen Gebäuden!
  • Wir fordern mehr Klimabewusstsein beim Einkauf - der Wechsel zu Ökostromanbietern und die Entscheidung für stromsparende Geräte und spritreduzierten Fuhrpark sind praktizierter Klimaschutz!

Ihre Forderungen an die Landkreise zum aktiven Klimaschutz:

  • Baustoffe aus natürlichen Elementen und mehr natürlicher Ackerbau für gesunde Menschen und Tiere statt versalzenden Ackerböden.
                                       M.Strohmeyer, Drübeck
  • Wärmepumpen!
                                       P.Schaller, Wernigerode
  • 130 km/h als Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen.
                                       K. Bolze, Halberstadt
  • Falls noch nicht vorhanden Eröffnung ansonsten Intensivierung der
    Entwicklung der Wasserstofftechnologie als Grundlage für die Elektroenergie- und
    Wärmeerzeugung in Ein- und Mehrfamilienhäusern bzw. öffentlichen Gebäuden, sowie
    entsprechender Autoantriebe an der Universität Magdeburg. Ich habe dort in den
    60ziger Jahren Wärmetechnik studiert und könnte mir denken, dass das o. g.
    Thema wunderbar in Studienbetrieb der Universität passen würde.
    Fertigungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt für solche Energieerzeuger würden
    global eine noch größere Wirkung erzielen als die für Solarzellen, die es ja als
    einzigen Lichtblick hier gibt. Sachsen-Anhalt tritt ja ansonsten eher mit
    "Rückwärtsinnovationen" wie etwa der grünen Gentechnik, Flugplätzen oder
    Schweinemastanlagen in Erscheinung.
    Für die Förderung der Wasserstofftechnologie als Schlüsseltechnologie der
    künftigen Energieerzeugung sollte die Landesregierung die Gelder in
    Millionenhöher ausgeben, die sie sonst leichtfertig in sinnlose Projekte steckt
    (etwa Flugplatz Cochstedt oder Gelder für Gatersleben). Vielleicht kann im o. g.
    Sinn Einfluß auf die Landesregierung genommen werden.
                                    Reiner Kraa, Löderburg (bei Staßfurt)
  • Mir ist es ein Rätsel, dass so viele Menschen im Landkreis mit
    Jeeps (240 PS, 20 ltr Verbrauch) herumpendeln + protzen.
                                   Gerd Weller, Sangerhausen
  • Alle Glühbirnen müssen sofort durch Energiesparlampen ersetzt werden.
                                   Henry K. aus Bitterfeld
  • Die von Ihnen selbst geforderten Bürgersolarkraftwerke sind auch durch die Landkreistage umsetzbar. Dies stellt aber nur einen kleinen und unzureichenden Schritt zu nachhaltiger Energienutzung und Reduzierung der fossilien Energieträger dar. Es bedarf in jedem Landkreis eines starken Bewußtseins über die neuen (Klima)realitäten.
                                  ohne Angabe, Halle
  • Das größte Potenial liegt in der Einsparung von Energie! Um Steuergelder zu sparen müssen alle kommunalen Verwaltungen dort ansetzen.
                                  Bernd Leube, Könnern
  • Carsharing ist doch auch für die Dienstwagen der Stadt eine denkbare Option und sollte geprüft werden.
                                  Susanne  Nernd, Dessau
  • Neue Mondlandschaften durch Tagebaue zur Kohleförderung sind keine nachhaltige Option für Sachsen-Anhalt, neben dem Umweltschaden wären auch die Folgen für Tourismus und die betroffenen Ortschaften untragbar.
                                  P. Kerst, Egeln
  • angeregt von der Aufforderung, Ideen einzubringen, schlage ich vor, dass man die
    ehemalige Bahnstrecke Merseburg-Leipzig zu einem Radweg umgestaltet.
    Wenn Sie sich das auch vorstellen können, so durch die Aue zu radeln, nehmen Sie
    diese Idee in Ihren Forderungskatalog auf.
                                   Dagmar Dittner, Merseburg
  • die Sache mit dem Stand-by Modus beim Fernseher und so weiter solltet ihr bedenken aber wirklich viel Strom läßt sich da nicht sparen.
                                   ohne Angabe
  • Die Beratung zum Stromsparen durch Verbraucherzentralen muss gefordert werden, ebenso die Beratung und Unterstützung bei der Dämmung/Renovierung alter Gebäude.
                                   Bernd D., Schönebeck
  • Warum kann ein Rathaus nicht wirkliche Verantwortung für die nächste Generation zeigen und anstatt Kronleuchter (Stutussymbol des letzten Jahrhunderts) einfach in eine Solaranlage auf dem Dach (Statussymbol des neuen Jahrtausends) investieren.
                                  Maren Lange, Halle
  • Ich finde es sehr positiv, dass man auf Ihrer Homepage persönliche Ziele und Wünsche eintragen kann! Hier sind meine Vorschläge:
    Die Schulen sollten besser gedämmt werden. Am GutsMuths-Gymnasium zum Beispiel geht viel Wärme durch undichte Fenster verloren. Auch sollten Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer stattfinden, da diese oft sinnlos die Lampen brennen lassen und den Kindern und Jugendlichen somit als schlechtes Vorbild dienen. Wenn die Sonne draußen scheint, brauch keine Lampe im Inneren leuchten.
                               Martin, Quedlinburg

All Ihre Anregungen werden wir in den Landkreistagen und vor Ort fordern um Klimafreundliche und damit wirkliche Zukunftspolitik zu gestalten.

Am 22. April 2007 GRÜN wählen!

Klimaforderung gerahmt

                                          

Klima + Arbeit

Global denken – Kommunal handeln

Der Klimawandel ist zur existenziellen Bedrohung für die Menschheit geworden. Luft und Ozeane werden immer wärmer, Eisberge und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Die Auswirkungen sind verheerend. Naturkatastrophen häufen sich in bisher ungekanntem Ausmaß – Menschen sterben. Mangel an Süßwasser, Dürren und Wüstenbildung, der zunehmende Verlust an landwirtschaftlichen Nutzflächen werden das Leben auf der Erde einschneidend verändern.       Mehr »

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